Fort- und Weiterbildung
in Paar- und Familientherapie / 
Systemischer Therapie

Hiemit möchten wir auf eine Veranstaltung von 'Marte Meo Freiburg' hinweisen:

Andrea Ratz und Alexandra Hellwig schreiben:

Liebe Marte Meo Interessierte. liebe Freunde und Bekannte,

Wir möchten Sie und Euch zu einem Filmabend (kein Vortrag!) der besonderen Art einladen.

Am Freitag, den 14. Februar um 18.00 zeigen wir "Bruderliebe"  in der Entwicklungswerkstatt.

bruderliebe

Weil wir die Filmrechte zum Zeigen dieses Filmes erwerben müssen, bitten wir um einen Umkostenbeitrag von 9  Euro pro Person.

Infos zum Film unter: www.bruderliebe.de

 Wir bitten um eine kurze Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Andrea und Alexandra

 

Inormationen zum Film:

Maria Aarts und die Marte Meo Methode ist nun auch im internationalen Kinofilm (Weltpremiere in Toronto/Canada) angekommen. Er kommt im Herbst 2019 auch in die deutschen Kinos. Die Langzeitdokumentation „Bruderliebe“ von Julia Horn, ist ein Liebesfilm besonderer Art für die große Leinwand, der die vielschichtigen Umstände im „Circle of Love“ haut- und zeitnah erhellt. Worum geht es und wie ist Maria dahin gekommen?

Es schon ein verdammt langer Weg ist, wieder Anschluss zu finden, an einen verloren geglaubten geliebten Menschen, der durch einen Autounfall 2008 ins Wachkoma fällt. Michael stellt sein Leben um und bringt viel Zeit für seinen Bruder mit. „Markus Gehirn hat einen Schaden, aber es ist nicht seine Persönlichkeit“, denkt er und bleibt von nun an durch alle Organisationen bei ihm. Er folgt mit intensiver Wahrnehmung Markus feinsten Initiativen und bekommt wieder Kontakt. Durch den Vorsprung gemeinsamer Erfahrungen, kreativer Ideenangebote, witziger Atmosphäre und angemessenem Rhythmus entwickelt eine stabile Verbindung. In der gemeinsam gefühlten und gebauten Realität entwickelt sich Markus zunehmens

Michael verteidigt diesen lebenswichtigen, dichten Fokus für den viel langsameren ausdrucksschwachen Markus gegenüber jedem anderen. Seine herausragende Bedeutung, der zentral und anscheinend unübertragbar haftet an Michael Jahr um Jahr und wird zusammen mit komplexeren bürokratischen Betreueraufgaben immer mehr zur Belastung. Trotz Gesprächssupervision und heftigen „Tür und Angelgespräche“ mit sorgfältig ausgesuchten Mitarbeiter bekommen diese ein wirkliches Verstehen mit Markus einfach nicht hin. Sie „experimentieren“ an Markus nach Michaels Sicht eher herum.

Michael weiß, wie lebensnotwendig Markus, der nicht weglaufen, sprechen und essen kann, eine vertrauensvolle Beziehungsebene braucht. Sechs Jahre hält die druckvolle Situation an. Trotz Unterstützung von Freunden und einem Bruder geht ihm nach ein paar Jahren mehr und mehr die Kraft aus.

2014 lernt Michael die Marte Meo Methode kennen, die fast alle Probleme auf einmal lösen könnte. Er wird Colleque-Trainer und entdeckt, für sein intuitives Vorgehen endlich eine Sprache, incl. einer erlernbaren, übertragbaren Methode und für sein kompensatorischen Führungsstil ein neues Modell.

2017 holt sich Michael Rat bei Maria Aarts, für sich und um Markus Entwicklung weiter zu fördern. „Ich bin Maria Aarts für die Erfindung ihrer Marte Meo Methode sehr dankbar, das ich aus dieser Klemme herausgekommen bin. Ich habe mich sofort in Marte Meo wiedergefunden, mehr noch, endlich nicht mehr ohnmächtig gefühlt.“

Markus versteht heute wieder alles und fährt selbst Elektrorollstuhl. Er entwickelt sich in dem tollen Team z.B. im Umgang mit seinen Gefühlen weiter. Michael ist Marte Meo Therapist. In der Kölner Wohnung wird nun schon der 5. Marte Meo Praktikerkurs für Assistenten, Ergo- und Physiotherapeuten von Michael und Bernd Stade (Supervisor) durchgeführt. Aktuell berät er Angehörige von Schädelhirn-Trauma Betroffenen, Therapeuten einer Ergotherapie-Praxis, sowie Angehörige, von dort behandelten Kindern.

 

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