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Freiburger Familientherapeutischer Arbeitskreis (FFAK) e.V.

Im Freiburger Familientherapeutischen Arbeitskreis e.V. haben sich im Jahre 1992  familientherapeutisch und / oder systemisch tätige WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus  Südbaden mit dem Ziel zusammengeschlossen, die Paar- und Familientherapie und darüber hinaus die Systemische Therapie als eigenständigen psychotherapeutischen Ansatz durch Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und vor allem durch Fort- und Weiterbildung im gesamten psycho-sozialen Feld zu fördern.

Der FFAK kooperiert eng mit der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg unter Leitung von Prof. Dr. med. Michael Wirsching. Diese Zusammenarbeit führt zu  einer fruchtbaren Wechselwirkung von Theorie, Forschung und Praxis und fördert eine prinzipielle Offenheit für neuere Entwicklungen im Felde der Systemischen Therapie und Beratung.

Mehr als 700 FachkollegInnen aus dem psycho-sozialen Arbeitsfeld haben in den letzten 15 Jahren erfolgreich an den zentralen Fort- und Weiterbildungen in „Paar- und Familientherapie / Systemische Kompetenz“ (Grundkurs) und „Paar- und Familientherapie / Systemische Therapie“ (Aufbaukurs) teilgenommen. Zusätzlich werden seit 2005 die Aufbaucurricula „Systemische Paartherapie“ und „Systemische Kinder-, Jugendlichen- und Familientherapie“ sowie der Einführungskurs „Familienmedizin – Systemisches Intervenieren im medizinischen Alltag“ angeboten.

Zahlreiche bekannte in- und ausländische Wissenschaftlerinnen und Praktiker aus dem Feld der Paar- und Familientherapie / Systemischen Therapie wurden zu Workshops, Vorträgen und Diskussionsforen nach Freiburg eingeladen und haben die psycho-soziale Szene der Region durch ihre Inputs angeregt. In Zusammenarbeit mit der Psychosomatischen Abteilung der Uniklinik Freiburg hat der FFAK zwei bundesweite wissenschaftliche Fachtagungen zur Familientherapie / Systemischen Therapie in Freiburg durchgeführt: im Jahre 1994 die 15. Jahrestagung der ‚Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Familientherapie’ (DAF) mit dem Titel "Unterschiede und Konflikte" und 2002 die 2. Wissenschaftliche Jahrestagung der ‚Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie’ (DGSF) "Systemische Praxis: Ansprüche, Wirklichkeiten, Visionen”.

Ihre Erfahrungen aus der Praxis und aus der Vermittlung von Paar- und Familientherapie haben die AusbilderInnen des FFAK 2002 in dem Buch „Paar- und Familientherapie“ zusammengetragen. In diesem von M. Wirsching und P. Scheib 2002 herausgegebenen Lehrbuch zur Paar- und Familientherapie ist zum 1. Mal der aktuelle Entwicklungsstand der Paar- und Familientherapie im deutschsprachigen Raum schulenübergreifend erfasst worden.

Der FFAK ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein mit dem Zweck der Förderung der Paar- und Familientherapie bzw. der Systemischen Therapie. Der Verein besteht zur Zeit aus 12 z.T. auch wissenschaftlich tätigen Praktikern mit unterschiedlichen psycho-sozialen Grundausbildungen, die in verschiedenen Berufsfeldern tätig sind. Alle AusbilderInnen sind von der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF e.V.) anerkannte LehrtherapeutInnen. Der FFAK arbeitet auch auf  Vorstandsebene eng mit der DGSF zusammen.